LMF - Leobersdorfer Maschinenfabrik GmbH & Co.KG

Supply Chain Management Policy (SCM)

Mit einem Materialanteil von ca. 50 % vom Umsatz ist eine professionelle, strategisch orientierte Supply Chain für LMF ein entscheidender Wettbewerbsfaktor. Um das vorhandene Marktpotenzial optimal auszuschöpfen, wurden alle relevanten Abteilungen im Supply Chain Management zusammengefasst, um eine eng abgestimmte Vorgehensweise aller Unternehmenseinheiten sicher zu stellen.
Supply Chain Management deckt die komplette Lieferkette vom Lieferanten bis zum Kunden, mit voller Preis- und Terminverantwortung, ab.
Ziel des Supply Chain Managements ist es, einen maßgeblichen Beitrag zur Wettbewerbsfähigkeit von LMF beizusteuern. Eine wesentliche Voraussetzung dafür ist das Einhalten aller unserer festgelegten Standards für Prozesse, Methoden, Systeme und Tools, die für alle Unternehmens-einheiten weltweit gültig sind.

Zielsetzung, Grundprinzipien

Correct Buying
Die Beschaffung von direktem, indirektem Material, Dienstleistungen und Investitionsbedarf erfolgt wirtschaftlich, richtlinienkonform und professionell nach dem Prinzip "Total Cost of Ownership" (Verfügbarkeitskosten). Der Projekteinkauf wird frühzeitig im Produktentstehungsprozess sowie in den wesentlichen Entscheidungsgremien eingebunden.

    Bestellungen erfolgen ausschließlich:

  • Bei freigegebenen Lieferanten
  • Zu den im Bestellmedium hinterlegten Preisen und Konditionen
  • Über ERP Systeme bzw elektronische Kataloge
  • Mit Bezug auf gültige Einkaufsverträge

Strategie, Bündelung
Im SCM werden für alle relevanten Materialfelder  - von direktem bzw. indirektem Material bis zu Dienstleistungen - entsprechende Strategien entwickelt. SCM wird immer die internen Kunden (Geschäftsfelder) bei diesem Prozess einbeziehen.
Die Beteiligung an der Bündelung von Einkaufsvolumina ist Pflicht für alle Unternehmenseinheiten innerhalb der LMF. Dadurch werden Synergien konsequent und durchgängig zur Erhöhung der Nachfragemacht auf den Beschaffungsmärkten genutzt.
SCM nützt intensiv den Kostenhebel, um interne Schnittstellen auf Kostenbewusstsein und die Notwendigkeit zur Einhaltung unserer Prozesse hinzuweisen. Mit innovativen Ideen will SCM Abläufe verschlanken und einen effektiveren Wertefluss erzeugen.

Lieferantenmanagement
Alle wesentlichen Lieferanten werden bewertet. Die Bewertungsergebnisse bestimmen den Rahmen für die künftige Zusammenarbeit mit den Lieferanten.

    Folgende Entwicklungsansätze stehen zur Verfügung:

  • Aktive Entwicklung des Lieferanten
  • Eigenoptimierung des Lieferanten
  • Lieferanten ausphasen


Ziel- und Steuergrößen, Reporting und Controlling
SCM plant aus den Zielen der LMF, aus Planungsdaten der Vertriebsabteilungen sowie aus den Potenzialen der weltweiten Beschaffungsmärkte die Ergebnisgrößen für Einkauf und Logistik (Einkaufsvolumen, Einsparungen, Liefertreue, Lagerumschlagshäufigkeit…). Dies erfolgt in Abstimmung mit der kaufmännischen Leitung der LMF. Die Planung für gebündeltes Einkaufsvolumen erfolgt gemäß den Budgetplanungsprozessen für Material und Investitionen.

Personalmanagement
Stellenbesetzung und Weiterentwicklung der Mitarbeiter im Supply Chain Management orientiert sich konsequent an den hinterlegten Funktionsbeschreibungen.

Kommunikation
Alle Mitglieder des SCM teilen ihr Wissen untereinander ohne Vorbehalte. Als gemeinsame Wissensbasis dient das LMF-Intranet. Hier sind LMF-intern gültige Standards, Methoden und Tools sowie einkaufsrelevante Definitionen und Messgrößen hinterlegt.

Methoden und Tools
Spezifische Einkaufsverfahren werden innerhalb der Einkaufsabteilung der LMF ausgearbeitet und nach Verabschiedung durch die Geschäftsleitung verbindlich von allen Einkaufsorganisationen umgesetzt.
Wichtig sind die einheitliche Materialklassifikation nach Artikelgruppen und die einheitliche Lieferanten-Identifikation (DUNS) zum Austausch und zur Aggregation von Daten.

SCM Policy
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